Interessante Seite mit wertvollen Informationen auch für Eltern mit Kinder im Vorschulalter.
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Der EHK hat kürzlich einen neuen Vorstand gewählt. Es freut mich, dass ich mich im Rahmen des Ressorts PR für hochbegabte Kinder einsetzen darf. Der EHK bietet seit 20 Jahren eine wichtige Anlaufstelle für Eltern mit hochbegabten Kindern. Kontaktieren Sie den EHK, falls Sie Fragen haben zum Thema Hochbegabung. Jean-Daniel Roth
Letzten Dezember hat der Kantonsrat des Kanton SO das neue Fördergesetz mit dem Veto belegt. Damit die Schulen nicht total blockiert sind, hat man einen dreijährigen Schulversuch lanciert, der im Sommer 2011 beginnt. Ziel ist, dass in den nächsten Jahren Daten und Erfahrungen zum Thema Förderung gesammelt werden können (jeder Kanton kocht sein eigenes Süppchen). Entwickelt wurde für diesen Zweck ein Handbuch, das auch das Thema "Hochbegabung" meiner Meinung nach sehr fortschrittlich angeht (nach Gardner). Im Vordergrund des Förderkonzeptes steht die integrative Förderung, ein sinnvoller Ansatz. Dies verlangt von den PrimarlehrerInnen die Umsetzung einer Förderplanung und Binnendifferenzierung im Unterricht. Auf dem Papier tönt das gut, aber es unterrichten im Kanton Solothurn eine Menge LehrerInnen, die sich noch nie mit dem Thema Hochbegabung auseinandergesetzt haben. Es ist zu hoffen, dass dies sich im Zuge dieses Schulversuches nun ändert.
Ein heikler Punkt wird die Selektion der Kinder sein. Wer kommt in den Genuss von Förderung, wer nicht? Ein Schulversuch, den es zu verfolgen gilt.
JDR
„Stark vereinfacht gesagt bedeutet Hochbegabung mehr von allem: mehr denken, mehr fühlen und mehr wahrnehmen.“
- Andrea Brackmann, aus: "Ganz normal hochbegabt. Leben als hochbegabter Erwachsener."
Eine Rezension zum Buch kannst Du hier finden: Ganz normal Rezi
Ein interessanter Zeitungsartikel über ein EU Projekt, das in den nächsten zwei Jahren zwei Förderkonzepte für begabte Schüler miteinander vergleichen will.
Sogenannte Hochbegabung ist nur das Produkt überehrgeiziger Eltern. Nein: Hochbegabung hat, nach allem was man bisher weiß, eine sehr starke genetische Komponente. Ein durchschnittlich intelligentes Kind wird durch viel Drill vielleicht hervorragende Noten haben, das schnelle Begreifen komplexer Zusammenhänge oder eine originelle, korrekte Schlussfolgerung ist aber etwas Anderes.
Und übrigens: In vielen Fällen versuchen Eltern aus Sorge um spätere Langeweile in der Schule sogar zu bremsen, das Kind auf später zu vertrösten, von allzuviel intellektuellen Interessen abzulenken – mit gar keinem oder nur sehr mäßigem Erfolg.
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